In dieser AG gestalten wir die Ausgaben unserer Schülerzeitung „Grenzgänger“. Je nach Interesse könnt ihr in der AG verschiedene Aufgaben übernehmen: Interviews führen, Befragungen außerhalb der Schule machen, passende Fotos zu Reportagen schießen, das Layout der Zeitung erfinden und weiterentwickeln, Zeichnungen und Comics anfertigen usw. Alle Redakteure sind natürlich auch Autoren und schreiben Artikel für die Zeitung. Die AG richtet sich besonders an Schülerinnen und Schüler, die gerne Texte schreiben und diese eigenen Texte veröffentlichen möchten. In der Redaktion wird darüber hinaus viel über interessante und aktuelle Themen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen diskutiert.

Wichtig sind uns: Nachfragen, Aufspüren, Hinterfragen, anderer Meinung Sein, Informieren und viel Vergnügen in der AG-Zeit Haben (natürlich gut ausgestattet mit Plätzchen, Kuchen etc.)!

Die AG richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler  von der 7. Klasse bis zur Q1 (5 und 6 bitte nach Absprache) und findet mittwochs in der 8./9. Stunde statt.

Grenzgänger

1. Gründung und Entstehung der Schülerzeitung Grenzgänger am Städtischen Gymnasium Goch

Am 2.3.2008 trafen sich Schülerinnen und Schüler, die Interesse hatten, an einer neuen Schülerzeitung mitzuwirken. Auch in der Vergangenheit hatte es Schülerzeitungen am GoGy gegeben, allerdings konnte sich keine dieser Schülerzeitungen, außer einer Zeitung mit dem Namen „Lupe“, die schon sehr lange nicht mehr existiert, auf Dauer etablieren. Die Gründungsmitglieder wurden angetrieben von der Idee, eine neue Plattform zur Kommunikation an unserer Schule und über die Schule hinaus zu schaffen. Es sollten möglichst Schülerinnen und Schüler vieler Altersstufen beteiligt sein. Eine Schülerzeitung, da waren sich die künftigen Redakteure einig, braucht einfach jede Schule.

2. „Grenzgänger“ - Der Name ist Programm

Zu Beginn stellte sich zunächst die Frage, wie die neue Zeitung betitelt werden sollte. Abgesehen davon, dass eine deutliche Distanz zu den Vorgängerzeitungen schon auf Ebene des Namens erkennbar werden sollte, war es wichtig, dass der Name die Spezifika unserer Schule aufnahm. Recherchen im Blätterwald anderer Schülerzeitungen ergaben, dass Neologismen (z.B. Komposita und Zusammensetzungen aus Abkürzungen) zu teils abenteuerlichen Namen führen. So begab man sich auf die Suche nach einem bereits vorhandenen Wort oder einer Fügung, deren Bedeutung aufgenommen und im Spiegel des eigenen Konzeptes erweitert werden konnte. Verschiedene Vorschläge kamen auf, doch schon bald war „Grenzgänger“ der klare Favorit. Der Redaktion gefielen besonders zwei Aspekte dieses Titels: Die Schule liegt nur wenige Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt. Die Grenzlage erschien beinahe wie ein geografisches Alleinstellungsmerkmal, das das Schulleben stark beeinflusst. Der lokale Bezug der Zeitung wurde ansprechend deutlich, wobei dieser besonders interessant wird durch die Lage im Grenzgebiet. Zweitens sollte in diesem Titel sichtbar werden, dass die Inhalte des Blattes „unbequem“ sein und Meinungen darstellen sollten, die bewusst abweichen und akzeptierte oder gesetzte Grenzen ausloten. Zur Grundidee der Zeitung gehört es also, dass auf (fragwürdige) Grenzen in unserem Leben, der Welt und im Denken aufmerksam gemacht wird. Vor allem aber geht es um Menschen, die so mutig sind, diese Grenzen zu überschreiten. In jeder Ausgabe wird eine solche Persönlichkeit vorgestellt: „Der Grenzgänger“.

3. Die Redaktion

Die Redaktion des Grenzgängers umfasst ca. 10-15 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen. Sie wird seit der Gründung von Herrn Marc Janßen und seit 2015 von Frau Eva Janßen betreut. Einmal wöchentlich trifft sich die Redaktion zur Redaktionssitzung. Das bedeutet: Es werden Artikel geschrieben, korrigiert und überarbeitet, die Finanzen überprüft, das Layout erstellt und für ein gutes Miteinander gesorgt. Die eigentliche Redaktionsarbeit besteht darin, dass wichtige, aktuelle Schwerpunktthemen aus der Schule, dem Umfeld, den Medien oder ganz persönliche Ideen in der Redaktion konträr diskutiert werden. Danach beginnt die Arbeit in den einzelnen Ressorts. Die Schülerzeitung besteht aus acht Ressorts: Grenzland, Politik, Grenzgänger, Wegweiser, Fernweh, Virtuelle Welten, Kult-Uhr und „Spielen!“.

4. Der Inhalt

Im Ressort „Grenzland“ geht es um lokale Themen und Themen aus der Region, natürlich auch um Angelegenheiten der Schule. Berichtet wurde zum Beispiel schon über die Arbeit der Schülervertretung, das Goli, die Gocher Tafel und die Neugestaltung des ehemaligen Kasernengeländes sowie die neu entstehende Hochschule Rhein-Waal. In „Gogy“ werden zudem schulinterne Themen behandelt, beispielsweise befasste sich die 6. Ausgabe mit der Schulaufführung der Komödie „Der eingebildete Kranke“ oder berichtete über das beliebte Basketballspiel der Lehrer gegen die Schüler. Das Ressort „Politik“ erklärt sich von selbst: Hier geht es um politische Entscheidungen, Sachverhalte und Prozesse, die die Schülerinnen und Schüler betreffen und interessieren. Hier gab es schon Berichte und Kommentare zu den Olympischen Spielen, zu Wahlen usw. Um Politik auch den Schülern der unteren Jahrgangsstufen näher zu bringen, stellte der Grenzgänger in seiner 3. Ausgabe unter anderem die Jugendorganisationen der Parteien steckbriefartig vor. Der Bereich „Grenzgänger“ ist immer besonders spannend. In jeder Ausgabe wird hier eine Persönlichkeit vorgestellt, die in gewisser Weise Grenzen überschreitet oder überschritten hat und für etwas Neues oder Anderes steht. In der ersten Ausgabe wurde Thomas D, Mitglied der Fantastischen Vier, als Grenzgänger von der Redaktion, u.a. aufgrund eines besonderen Lebensstils und seines Engagements für die Umwelt und die Förderung junger Menschen, ausgewählt. In der 2. Ausgabe entschied sich die Redaktion für Coco Chanel, die rigoros für die Rechte der Frauen im 20. Jahrhundert eintrat. Aber auch fiktive Persönlichkeiten, wie der Sandmann oder Wonder Woman, fanden ihren Platz. In Ausgabe 5 stand zum ersten Mal eine Gruppe im Fokus: Das viel diskutierte Anonymous, deren Mitglieder mit teils sehr gewagten Aktionen immer wieder auf Missstände und Tücken in unserer medial geprägten Gesellschaft aufmerksam machen. In einer der letzten Ausgaben führten wir ein Interview mit einer deutschen Ärztin, die mit einer Hilfsorganisation in den Slums von Bangladesch gearbeitet hat und wählten diese zur Grenzgängerin der Ausgabe. Mit dem Ressort „Wegweiser“ soll Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite gestanden werden. Hier werden ihnen Tipps gegeben, wie sie zum Beispiel ihr Traumstudium finden können oder (ganz praktisch für Neulinge an der Schule) den gesuchten Lehrer mit dem entsprechenden Lehrerkürzel auf dem Vertretungsplan. Im Ressort „Fernweh“ berichten Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen auf Reisen. Dabei ist nicht wichtig, wohin man fährt, sondern was man erlebt. Dazu gehören auch Erfahrungen eines Auslandsjahres in Estland, eine spirituelle Fahrt nach Taizé oder einfach eine Reise nach Kenia. Im Bereich der „Kult-Uhr“ finden sich Buch-, Musik- und Filmrezensionen. Hinzu kommen immer wieder verschiedene Beiträge aus dem Unterrichtsfach Deutsch, die dann von freien Mitarbeitern der Redaktion zugespielt werden. So wird Kult-Uhr regelmäßig auch zu einem kleinen Literaturteil unserer Zeitung. Die „Virtuellen Welten“ geben einen Einblick in neue Technologien, die Welt des Internets und von Computerspielen. Hier werden verschiedene Spiele rezensiert, neue Technologien vorgestellt oder kritisch hinter die Kulissen von verschiedenen Betriebssystemen geschaut. Außerdem beschäftigt sich das Ressort auch mit Datenschutz und der Transparenz der eigenen Identität im Netz. Den Abschluss der Zeitung bilden immer einige Knobelspiele, Sudokus und Rätsel zur Schule. Der Ressortname impliziert schon den Appell an die Leser: „Spielen“!

 

Redaktionsarbeit 2013 (1)   Redaktionsarbeit 2013 (2)   Redaktionsarbeit 2013 (4)   Redaktionsarbeit 2013 (5)

 

5. Teilnahme an Wettbewerben

Wettbewerbe des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes

Die zweite Ausgabe wurde beim Wettbewerb der Rheinischen Sparkassen für Schülerzeitungen 2010 eingereicht und gewann beim Hauptwettbewerb den sechsten Platz. Im Jahr 2011 folgte dann die höchste Auszeichnung im Hauptwettbewerb. 2012 erreichten wir den 4. Platz im Hauptwettbewerb und 2015 erneut einen 3. Platz. 2013 konnte ein „Facebook-Publikumspreis“ errungen werden. Im Jahr 2016 erzielte die Ausgabe vom Januar den 2. Platz.

Urkunde 2010   6. Platz 2010

 

Urkunde 2011   1. Preis Düsseldorf 2011

Teilredaktion 2012

2015 konnten wir einen 3. Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 1000 €, erreichen. >> Mehr dazu hier

Schülerzeitungswettbewerb 2015 Redaktion  Schülerzeitungswettbewerb 2015 Urkunde

2013 gewannen wir den neu eingeführten „Facebook-Publikumspreis“, da unsere Schülerzeitungsseite von allen Teilnehmern auf dieser Website am meisten „Likes“ hatte, und bekamen dafür 350€.

Wettbewerb Sparkassen   Messe mit anderen Wettbewerbszeitungen   Aktuelle Ausgaben unter den besten in NRW in 2013

Wettbewerb Schnellzeichner 2013   Grafik zum Facebook-Preis 2013

Schülerzeitungswettbewerbe der Länder

Seit 2012 wurde „Grenzgänger“ in jedem Jahr vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen prämiert als eine der besten Schülerzeitungen des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde für die Teilnahme am Bundeswettbewerb der Schülerzeitungen nominiert. Erst jüngst erreichte uns die Urkunde des Jahres 2016 (siehe Bild)

>> Mehr dazu hier

   Schülerzeitungswettbewerb 2013   Preis 2013   

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