In diesem Jahr haben wir mit der im Januar erschienenen Grenzgänger-Ausgabe über „Flucht“ am Schülerzeitungswettbewerb des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes teilgenommen. Schon oft haben wir dort einen der ersten Plätze belegt und auch dieses Mal bekamen wir eine E-Mail, in der stand, dass wir nominiert sind. Von 180 Schülerzeitungen aller Kategorien wurden fünf für den Hauptwettbewerb ausgewählt.

Welchen Platz wir unter diesen genau belegen würden, war natürlich offen, und so machten wir uns am Tag der Preisverleihung voller Vorfreude und Spannung mit neun Schülerinnen und Schülern mit dem Zug auf den Weg nach Düsseldorf. Ziel war der Konferenzbereich am Verlagshaus der Rheinischen Post Mediengruppe in Düsseldorf Heerdt, wo die Preise übergeben werden sollten.
Erster Eindruck beim Ankommen: Im Punkto leibliches Wohl hatte der Sponsor nicht gegeizt. Es erwarteten uns Tische mit reichhaltigem Essen, Snacks und Getränken. Aber auch interessante Gäste ließen nicht lange auf sich warten, darunter viele andere Schülerzeitungs-Redakteure, NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, RSGV-Präsident Michael Breuer und RP-Chefredakteur Michael Bröcker. Diese drei überreichten später die Preise, wobei Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender der Provinzial NordWest Holding AG, neu hinzu kam (zukünftig auch als Sponsor des Wettbewerbs).
Die Siegerehrung begann mit der Kategorie Grundschule, darauf folgten die Sonderschulen und einige Zusatz-Preise. Zu jeder Zeitung wurde kurz etwas gesagt und manchmal wurden sogar einzelne Artikel vorgelesen. Besonders erstaunlich war, dass selbst Grundschüler teilweise schon über politische Themen schreiben oder andere Redaktionen sich auf sehr bewegende Art und Weise mit dem Holocaust auseinandergesetzt haben.
Dann war es nach vielen Reden, Interviews und Fotos endlich so weit: Die Sieger in der Hauptkategorie sollten bekannt gegeben werden. Nachdem Platz 5, 4 und 3 vergeben waren, blieben nur noch wir und eine Schülerzeitung namens „SUSpekt“ übrig. Die Spannung erreichte bei unseren Redakteuren den Höhepunkt und als schließlich verkündet wurde,  dass „Grenzgänger“ den zweiten Platz belegt hat, rannten wir voller Freude nach vorne, um unseren Preis in der unglaublichen Höhe von 1500€ entgegenzunehmen!
Nun erfuhren wir auch, was der Jury an unserer Zeitung besonders gut gefallen hatte: Auf der einen Seite fand unser „konstant tolles, klares und dreispaltiges Layout“ Anerkennung, auf der anderen Seite wurde hervorgehoben, dass in den Artikeln über das Thema Flucht und darüber hinaus „argumentativ klar die eigene Meinung vertreten und auch klar gesagt werde, vor allem wenn etwas, was gerade irgendwo passiere, nicht gefalle oder aus der eigenen Sicht falsch sei“.

SZ Wettbewerb 2016
Nach der Siegerehrung gab es noch ein kleines Süßigkeiten-Buffet und nach einem abschließenden Gruppenfoto fuhren wir glücklich wieder mit dem Zug nach Hause – natürlich ein wenig in der Hoffnung, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein können!

SZ Wettberwerb 2016 2

Lucia Bürvenich (EF)