In der Sekundarstufe I wird die Vielfalt der Musik durch vier Regionen verdeutlicht, die in den Klassen 5 bis 9 pädagogisch vorbereitet werden und Grundkenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die den Schülerinnen und Schülern im Fach Musik eine erfolgreiche Laufbahn in der Oberstufe gewährleisten.
 
                 1. Das aktive Musizieren
                 2. Die Reflexion und das cognitive Zielfeld
                 3. Die Professionalisierung des musikalischen Hörens
                 4. Die Sensibilisierung für die Ästhetik der Bewegung in der Musik
 
1. Das aktive Musizieren
Hierzu gehören das Singen von trad. und modernen Liedern sowie die Übung in der Stimmbildung, die als Vorbereitung für das Singen im Chor angesehen werden kann. Die Ermöglichung des instrumentalen Vorspiels im Unterricht motiviert den Schüler zur Fortsetzung seines Übens und bereitet ihn für das Spiel im Schulorchester vor.
 
2. Die Reflexion und das cognitive Zielfeld
Ein zentrales Anliegen ist die Unterrichtung in der Elementarlehre: Intervalle, Tonarten, Notenbild, Formenlehre (ABA-Form) usw. sowie deren Auswirkungen auf Gattungen wie Lied, Oper, Musical usw. Dabei werden persönliche Auffassungen und Erwartungen von Musik kontrastiert mit konkreten Werken der Musikgeschichte, die paradigmatisch sind.
 
3. Die Professionalisierung des musikalischen Hörens
Ausgehend von der psychologischen Bestimmung spontanen Hörens werden die Schülerinnen und Schüler zu assoziativem und strukturellem Hören angeleitet. Dabei können nicht nur Rhythmen, sondern auch Instrumente und deren Klangfarben exakt bestimmt und dadurch bedingt die Rezeption von Musik wesentlich beeinflusst werden.
 
4. Die Sensibilisierung für die Ästhetik der Bewegung in der Musik
Hierbei steht nicht nur der Tanz in Geschichte und Gegenwart (Gesellschaftstanz) im Vordergrund, sondern auch das aktive Tanzen. Reflektiert wird auch die Beziehung von Sport und Tanz im Sinne der Ausprägung bzw. Ausdifferenzierung der Persönlichkeit sowie deren Auswirkung auf den gesellschaftlichen Stellenwert (Stressbewältigung, Erhaltung der Leistungsfähigkeit, Stabilisierung des Selbstwertgefühls, Initiierung verschiedener Formen der Selbsterfahrung usw.).
 

In der Sekundarstufe II kommt im Fach Musik dem praktischen Musizieren eine bedeutende Rolle zu. So sind weite Strecken des Unterrichts für das Singen reserviert. In Absprache mit den jeweiligen Lerngruppen ist auch das gemeinsame Musizieren in Gruppen, sowohl im instrumentalen als auch vokalen Bereich, vorgesehen.

Im Segment der Produktion von Musik werden die Ergebnisse nicht nur im jeweiligen Kurs (Grundkurs), sondern ggfs. auch im Schulkonzert bzw. anlässlich des KUMULI- Abends zu Gehör gebracht. Dabei steht Musik der klassischen Tradition wie auch Jazz und Musik unserer Zeit (von Green Day bis Adele) zur Diskussion.

In der Einführungsphase soll der Schwerpunkt auf die Vermittlung und Erfahrung elementarer musikalischer Zusammenhänge gelegt werden.

Theoretische Anteile, Fachterminologie, Analysemethoden, Interpretation mit Blick auch auf eine kritisch- philosophische Form des Musikverstehens sind gleichermaßen wichtig wie die Erstellung von Kriterien und Bewertungsmaßstäben für Musik sowie Handreichungen für Formulierungshilfe musikalischer Verbalisierung.

Kollegenliste

JS: Herr T. Janßen Mu, Pl
VO: Herr Voß L, Mu

 

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