Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen der Unterricht und die Erziehungsarbeit. Unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit zielen ab auf die Erteilung guten Fachunterrichts und die Förderung einer hohen Sozialkompetenz aller an Schule beteiligten Personen. Das Fortbildungskonzept unserer Schule soll dazu dienen, das Erreichen dieser Ziele zu gewährleisten.

Die Fortbildung an Schulen fokussiert zum einen die politisch-administrativen Vorgaben, Lernförderung, Medienkompetenz, Curricula usw., wird aber auch beeinflusst durch individuelle Fortbildungswünsche, die sich aus der stetig sich verändernden und sich entwickelnden Schülersituation ergeben, z.B. Hochbegabung, psychische Störungen, familiäre Situationen usw.

Die schulische Fortbildungsplanung leitet sich somit aus den Schwerpunkten ab, die sich aus unserem Schulprogramm ergeben und Themen, die speziell von Mitgliedern der Lehrerschaft gewünscht werden.

Zu Beginn jeden Schuljahres wird in der Lehrerkonferenz über Termine und gewünschte Themen von für alle Lehrer durchgeführte Fortbildungstage (1-2) beraten. Die Konkretisierung der Wunschthemen hinsichtlich Untergliederung und der Referenten wird dann durch die Fortbildungsbeauftragte in Abstimmung mit der Schulleitung geplant – auch unter Einbeziehung schriftlicher Umfragen im Kollegium – ebenso werden die Gruppenbildungen und Arbeitsaufträge für die Präsentationen, nach Absprache mit der Schulleitung, von ihr moderiert.

Individuelle Fortbildungsangebote werden den Fachschaftsvorsitzenden oder den Inhabern spezieller Ämter (Schulleitung und erweiterte Schulleitung, Beratungslehrer, SV-Lehrer usw.) durch die Schulleitung bekanntgemacht. Die Fachschaftsvorsitzenden informieren die Mitglieder der Fachschaft. Interessenten können dann ihren Fortbildungsbedarf anmelden. Für die Inhaber besonderer Ämter und Leitungsaufgaben sind die Fortbildungen, die sich auf ihre Weiterqualifizierung beziehen, obligatorisch.

Die Kollegen, die an solchen individuellen Fortbildungen teilgenommen haben, informieren je nach Fortbildungsthema ihre jeweilige Fachschaft oder das gesamte Kollegium in der Lehrerkonferenz über die wichtigsten Erkenntnisse, die sie aus den jeweiligen Fortbildungen gewonnen haben und stellen gegebenenfalls Materialien, die sie dort erhalten haben, den Kollegen auf der Moodle-Seite oder in einem Ordner der Fachschaft oder des gesamten Kollegiums zur Verfügung.

Die Schulleitung und die jeweiligen Fachkonferenzen überprüfen, ob die Inhalte der Fortbildungen auch in die Schul- und Unterrichtsarbeit einfließen.

Fortbildungen und das Fortbildungskonzept werden evaluiert, z.B. durch Meinungsumfragen im Kollegium und durch die Beobachtung der Umsetzung der jeweiligen Erkenntnisse in den jeweils betreffenden Bereichen.

Seit 2007 werden in jedem Schuljahr zusätzlich schulinterne Lehrerfortbildungen zum Einsatz von moodle im Unterricht durchgeführt – Referenten wurden vom KRZN, vom Kompetenzteam und von der Schule selbst gestellt.

Zur gemeinsamen Nutzung von Fortbildungsergebnissen liegen Ordner in der Lehrerbibliothek bereit, zu denen jeder Lehrer Zugang hat. In ihnen befinden sich z.B. Materialien, die die Dozenten der schulinternen Lehrerfortbildung, zur Verfügung gestellt haben. Aber auch die Kollegen, die alleine zu Fortbildungsveranstaltungen gegangen sind, teilen  mit den Kollegen ihrer Fachschaft die erhaltenen Materialien, so dass auch die Kollegen, die nicht direkt teilnehmen konnten, Zugang zu den Inhalten der Fortbildungsveranstaltung bekommen können.

Zur Sicherung der Ergebnisse der Fortbildungen werden auch Inhalte und Ergebnisse von individuellen Fortbildungsveranstaltungen auf den einzelnen Fachschaftssitzungen thematisiert und diskutiert. Dort wird auch gemeinsam überlegt, inwieweit diese Ergebnisse für den Unterricht der einzelnen Fachschaften genutzt werden können.

Die Ergebnisse von schulinternen Lehrerfortbildungen werden gesichert, indem die Produkte, die konzipiert wurden, für alle zugänglich gemacht und allgemein genutzt werden. Im Falle von Bescheinigungen , z.B. 1. Hilfe, wird festgehalten, welche Kollegen die Bescheinigung erhalten haben. Ansonsten finden selbstverständlich Evaluationsgespräche oder schriftliche Abfragen statt, bei denen die Kollegen Eindrücke nennen können. Außerdem werden die neuen Erkenntnisse von Fortbildungsveranstaltungen dazu genutzt, Beschlüsse auf der Lehrerkonferenz zu fassen, z.B. Einführung von regelmäßigen Projekten zum Thema Cybermobbing oder die Teilnahme am Projekt der MedienScouts NRW, was zum Ergebnis hatte, dass unsere Schule auch MedienScoutschule NRW 2017 geworden ist.

 

Schulinterne Lehrerfortbildungen 2010-2015

Jahr Thema der Fortbildung
2010 Erstellung von Freiarbeitsmaterialien (Kollegium intern)
2011 Hausaufgabenkonzept im Hinblick auf G8 und Effektivität (Kollegium intern)
2012 Besuch der Fachhochschule Rhein Waal (Vorträge an der Fachhochschule)
2013

Lehrergesundheit (Rückentraining, Muskelentspannung, Stimmtraining)

Evaluation und Überarbeitung des Freiarbeitskonzepts, Einführung eines Klassenrats, Wanderfahrtenkonzept, Smartboardfortbildung (Referenten)

2014

Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne Sek.II

Schwerpunkt: Rahmenplanung für die Einführungsphase

Cybermobbing und Medienkompetenz (Referent)

2015

Fortführung der Rahmenplanung für die Qualifikationsphase I und II

Deutsch als Zweitsprache, Umgang mit Schülern, die von Asperger betroffen sind, und 1. Hilfe für den Rettungsschein (Referenten)

2016

Selbstverletzendes Verhalten

Schwierige Gesprächsführung

Tablets & Co.

Logineo

Erste Hilfe

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