Große Aufregung herrschte gestern Nachmittag (14.12.) an unserer Schule. Am Beginn der 7. Stunde kam eine Lehrkraft mit starken Hustenbeschwerden ins Sekretariat und meldete, dass im Oberstufengebäude eine unbekannte Substanz in der Luft sei, die Atemwegsbeschwerden hervorruft.

Glücklicherweise waren zu dieser Zeit nicht mehr viele Oberstufenschüler anwesend, von denen die meisten bereits auf den Schulhof gegangen waren. Nachdem auch die letzten Schüler aus dem-Gebäude geholt worden waren, wurde das Gebäude abgeschlossen.
Gleichzeitig haben wir die Feuerwehr informiert, die kurze Zeit später mit einigen Fahrzeugen und in großer Mannschaftsstärke eintraf. Speziell ausgerüstete Wehrleute kontrollierten das Oberstufengebäude und konnten schnell Entwarnung geben: Es waren keine toxischen Substanzen mehr in der Luft nachzuweisen. Nach einer intensiven Durchlüftung für den Rest des Tages stand einer ganz normalen Nutzung des Oberstufengebäudes somit nichts mehr im Wege.

Währenddessen wurden die betroffenen Schüler und Lehrkräfte in der Cafeteria von mehreren Notärzten und zahlreichen Sanitätern betreut. Erfreulicherweise wurden keine ernsthaften Probleme festgestellt. Dennoch wurden die Schüler und Lehrkräfte auf Anordnung des leitenden Notarztes zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Eltern der Schüler wurden alle entsprechend informiert.
Nach und nach konnte auch die Ursache des Ganzen festgestellt werden, die auch den zahlreichen anwesenden Polizeibeamten mitgeteilt wurde. Dabei ist von einer wahren Verkettung unglücklicher Umstände auszugehen. Einem Mitglied eines Oberstufenkurses ist nach dem Unterricht eine Dose mit Pfefferspray aus der Jackentasche gefallen. Ein anderes Kursmitglied hat die Dose aufgehoben und – nicht wissend, worum es sich handelt – einmal damit gesprüht. Von einer Absicht kann somit nicht die Rede sein.
Unser Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den beteiligten Lehrkräften und dem Sekretariat für ihre hochprofessionelle Arbeit, den Schülerinnen und Schülern für ihr besonnenes und kooperatives Verhalten.
Auch wenn dieser Vorfall glimpflich ausgegangen ist, steht eines fest:
So etwas brauchen wir am GoGy definitiv nicht noch einmal!

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