Das Handy als Seifenspender, als Weinglas oder scheinbar durchsichtig: Die Bilder der Schülerinnen und Schüler aus Klasse 7, 8 und 9 sprengen die Grenzen des Smartphone-Displays. Sie haben sich Fantasie-Applikationen für ihr Handy ausgedacht und zeichneten sie mit ins Bild - als Erweiterung ihres Displays sozusagen. Die Kanten des Geräts sind also nicht das Ende ihrer Bilder. Die Smartphones wurden durch genau platzierte Zeichnungen vielmehr mal in einen Getränkeautomaten, mal in einen Eisbecher verwandelt. Auch eine Vase oder eine Kerze können aus einem Smartphone entstehen. 

Als Inspiration dienten Bilder des Instagram-Künstlers Anshuman Ghoshs alias Mography, der sich eine Technik überlegt hat, die er Phone Framing nennt: Das Bild auf dem Handy entsteht zuerst zeichnerisch. Dazu wird oft ein weiteres und passendes Motiv aus Papier gebastelt. Zusammen mit der eigenen Hand wird dann auf bewusst gewähltem Hintergrund fotografiert.

Genauso wurde im Kunstunterricht gearbeitet. Dadurch entsteht jeweils ein zweites, äußeres Bild. 

Wir wünschen beim Betrachten viel Freude!