Da am 25. Mai die Kommunalwahl 2014 stattfindet und viele der Oberstufenschülerinnen und -schüler der Q1 und EF dieses Jahr zum ersten Mal wählen dürfen, hat das Gymnasium Vertreter aller im jetzigen Gocher Stadtrat repräsentierten Parteien und Wählergruppen zu einer öffentlichen Diskussion eingeladen.

Unter der Anleitung von den SoWi-Lehrern Herrn Gleumes und Herrn Schwiertz hatten einige Schüler ein Organisationsteam gebildet und sich in den letzten Wochen mehrmals getroffen, um diese Diskussion vorzubereiten. Auch interviewte und filmte der SoWi-Kurs von Herrn Kirchberg in der Gocher Innenstadt Bürger zu den verabredeten Themen, um diese Filme während der Diskussion einzuspielen.

Am 8. Mai saßen dann Herr Kade (ZIG), Frau Hensel-Fielenbach (Grüne), Herr Nitukowski (SPD), Herr Dr. Völling (CDU), Herr Knickrehm (BFG) und Herr Heinemann (FDP) im Pädagogischen Zentrum auf der Bühne. Zuschauer waren die Schüler der EF und Q1, Lehrer und Bürger der Stadt Goch. Die Moderatoren Gilbert Wehmen (Q1) und Melissa Byrne (Q1) leiteten die Diskussion. Nach der Begrüßung und einer lockeren Vorstellungsrunde durch die Diskutanten selbst, wurde hitzig über den Haushaltsplan 2014/2015 von Goch debattiert. Die gespannt zuhörenden Schüler zeigten sich überrascht von einer Gocher Verschuldung von über 2700 € pro Kopf, diese jedoch verteidigten alle Parteien außer der BFG mit der Begründung, dass Goch erst dadurch zu einer so bürgerfreundlichen und zukunftsausgerichteten Stadt werden konnte.

Dann ging es weiter mit dem Thema Ausstattung der Schulen, insbesondere natürlich des Gymnasiums. Die Moderatoren betonten die insgesamt gute Ausstattung, brachten aber auch einige Kritikpunkte vor, wie der fehlende Sonnenschutz in den Klassenräumen und der gewölbte Turnhallenboden. Dies wurde von den Politikern bedauert, jedoch wurde auch auf die oben genannte jetzt schon hohe Verschuldung Gochs verwiesen. Einige Politiker sagten auch, dass sie die Wichtigkeit des Sonnenschutzes falsch eingeschätzt hatten.

Daraufhin durften die Schüler selbst Fragen stellen, wobei die Politiker unter anderem noch einmal die Jugendorganisationen der Parteien vorstellten. Zuletzt gab es noch eine heitere Abschlussrunde, wobei die Politiker gefragt wurden, mit wem der Diskutanten sie denn am liebsten noch einmal die Schulbank drücken würden.

Die gelungene Diskussionsrunde machte Politik greifbar für die Schüler, zudem die Themen sie ja selbst betrafen und bereitete sie gut für die Kommunalwahl vor. Ein großes Dankeschön an die Diskutanten! Wir hoffen, dass viele Erstwählerinnen und Erstwähler am 25. Mai von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und zur Wahl gehen!

Melissa Byrne (Q1)  

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