Das Schulnetz am GoGy ist besonders durch seine Vielseitigkeit eine verlässliche und anwenderfreundliche Bereicherung für die pädagogische Arbeit und bietet jederzeit die Möglichkeit des Umgangs mit  „neuen Medien“ sowie der Vermittlung der damit erforderlichen Kompetenzen.

Die Zugänge zu Schul- und Internet sind standardisiert, und damit leicht zu erlernen sowie technisch betriebssicher. Die Möglichkeiten des Netzes können geräteunabhängig genutzt werden: anders als in einer Firma haben die Schüler und Lehrer ja keinen "eigenen" PC, sondern nur einen eigenen Zugang. Ein Schüler kann mit seinem Zugang z.B. im NT-Raum erste Arbeitsergebnisse produzieren, die er nachmittags oder in Freistunden in der Cafeteria-Medienecke erweitert und schließlich in einem Fachraum oder im Klassenraum über einen Beamer präsentiert. Er findet auf allen Rechnern die gleiche Arbeitsumgebung und Zugriffsmöglichkeit vor - äußere Erscheinung und Funktionweise der Rechner können nicht verändert werden, und sind daher auch für den Anfänger oder sporadischen Nutzer leicht zu beherrschen.

Geschichte

Geschichte

W-LANSeit 1984 gibt es PCs am Gymnasium Goch - seinerzeit noch ausschließlich für den Informatikunterricht. Seit 1995 wird die NT-Ausbildung sowie der digitale Unterricht in vielen Fächern an einem modernen Computernetz durchgeführt, bei dem jeder Schüler einen persönlichen Zugang hat. Seit 1998 stehen für alle Schüler PCs im öffentlichen Bereich zur Verfügung, so dass in Pausen, Freistunden oder Nachmittags im Schulnetz oder Internet gearbeitet werden kann. Alle Gebäude sind seit 1999 über schnelle Glasfaserkabel und seit 2006 auch über WLAN voll vernetzt, so dass man zusätzlich auf mit einem eigenen Gerät die Netzressourcen nutzen kann.

Entwicklungsgeschichte der Informationstechnolgien am Gymnasium Goch (IT)

moodle

moodle

Schon seit 2007 gehört das Lernmanagement-System MOODLE zum schulischen Alltag. MOODLE erlaubt es der Lehrkraft zu jedem Kurs und jeder Klasse einen virtuellen Klassenraum zu erstellen, in dem prinzipiell alles gemacht werden kann, was man in einem normalen Klassenraum auch macht. Der Unterschied zum traditionellen Unterricht besteht darin, dass die Kurse in moodle als Selbstlernkurse organisiert werden können und damit das individualisierte Lernen fördern. Moodle ist eine moderne, vielseitige, überall nutzbare und anwenderfreundliche Technologie, die inzwischen auch an vielen Universitäten zum Einsatz kommt. Es können

  • Informationen übermittelt werden durch Erstellung von Textseiten (mit Bildern und Links), Audiosequenzen, Filmen, Links zu Internetquellen, Kommentaren, Textzeilen im Kursthema oder auch durch Forumsbeiträge;
  • Arbeitsblätter ausgeteilt werden: die Schüler können über moodle-Mitteilungen darauf aufmerksam gemacht werden;
  • Präsentationen, Glossare und WIKIs als Einzelarbeit oder auch Gemeinschaftsarbeit einer Lerngruppe (Gruppenarbeit in jedweder Form) erstellt werden;
  • Aufgaben-Ergebnisse eingesammelt oder von Schülern ausgefüllt werden - hier kann der Lehrer individuelles Feedback geben und die Ergebnisse in einstellbaren Skalen bewerten;
  • Tests geschrieben;
  • Umfragen gestellt und ausgewertet werden;
  • Projektergebnisse publiziert werden - auch und vor allem im Gruppenmodus;
  • ganze Kursorganisationen abgebildet werden
  • und noch vieles mehr.

Für den Zugang zu MOODLE wird lediglich ein internetfähiger Computer und ein persönliches Passwort benötigt. Da MOODLE kein öffentliches System ist, bekommen ausschließlich Mitglieder der Schule ein solches Passwort. Jeder Schüler und Lehrer bekommt beim Eintritt ins Gymnasium Goch einen persönlichen Zugang zum Schulnetz und damit zu allen damit verbundenen Diensten (Homeverzeichnis, Cloud, Mail, moodle). Dieses Passwort erlaubt neben der Nutzung des Lernmanagement-Systems auch die Arbeit im Internet, natürlich geschützt durch einen Jugendschutz-Filter. Dazu kann sich jeder Schüler und jede Schülerin an einem unserer Windows-Arbeitsplätze (PCs, Notebooks, Netbooks, Tablets) im Schulnetz anmelden, oder auch mit seinem eigenen Gerät  kabellosen Zugriff auf das Internet und unser MOODLE nutzen.

Das Gymnasium Goch nutzt seit Jahren auch das moodle-System zur Unterstützung der Organisation des schulischen Lebens durch

  • tägliches Hochladen der aktuellen Vertretungpläne,
  • periodisches Ablegen der Klausur- und Abiturpläne,
  • verlinken oder hochladen der Kernlehrpläne und schulinternen Curricula,
  • darstellen von Informationen zu Ausbildungs- und Prüfungsordnungen sowie speziellen Informationen der Bildungsgänge (Erprobungsstufe, Mittelstufe, Gymnasiale Oberstufe von der APO-GOSt über Schullaufbahnberatungen bis zu Details wie der Facharbeit, Lernen lernen, Ergebnissen der Lernstandserhebungen, Tischvorlagen zu Konferenzen etc.
  • Organisation der Klassenarbeitstermine in der Sekundarstufe I
  • Organisation der Raumbuchung für IT-Räume, IT-Geräte, Klassenarbeitsräume sowie zusätzlicher Funktionsräume.

Bildbeispiele aus verschiedenen MOODLE-Kursen:

moodle Sek I moodle Sekretariat Schüler  moodle IKG moodle IF 1 moodle Biologie 9 moodle EF Biologie  moodle LK Biologie 

Informationen

zur Sekundarstufe I

Sekretariat

für Schüler

Kurs zur

IKG*

 Kurs

Informatik 1

Kurs Bio

Klasse 9

Kurs Bio

EF

 Leistungskurs

Biologie

 *IKG= Informations- und Kommunikationstechnologische Grundbildung

Schulnetzstruktur

Schulnetzstruktur

Administration

SchulmailDas Schulnetz wird vom kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) administriert und bietet jedem Schüler und jeder Schülerin einen eigenen schulischen Mail-Account und einen persönlichen Benutzerzugang. Durch die Anmeldung an einem Schulrechner stehen jedem ein eigenes Homeverzeichnis zur Sicherung der laufenden Daten zur Verfügung. Über das schulon.org-Portal haben alle außerdem auch via Internet von zu Hause Zugriff auf ein weiteres persönliches Verzeichnis (KRZN-Cloud). Dieses kann zum Beispiel dazu verwendet werden, um eine Hausaufgabe (Präsentation o.ä.) schon von zu Hause aus für die kommende Stunde sicher zu hinterlegen.

Präsentation

Mobiler BeamerBeamerDiese könnte dann an mit einer unserer zahlreichen Projektionsmöglichkeiten präsentiert werden. Hierzu stehen sowohl zwei mit neuen Rechnern ausgestattete IT-Räume, fest installierte Beamer in jedem Gebäude (in jedem der naturwissenschaftlichen Räume, in Kunst und Musik sowie drei im Oberstufentrakt), mehrere mobile Präsentationseinheiten oder auch eines unserer drei interaktiven Whiteboards zur Verfügung.

 Arbeitsplätze

ArbeitsplatzNatürlich gibt es auch in der Schule diverse Möglichkeiten an Rechnern arbeiten zu können. Hierzu stehen feste Arbeitsplätze in der Cafeteria, dem Selbstlernzentrum und dem Oberstufengebäude zur Verfügung. Zudem gibt es Notebooks zur Spontanausleihe im Oberstufengebäude sowie ein Wagen mit Netbooks im A-Gebäude für die Sekundarstufe I, so dass auch außerhalb der fest montierten Rechner das Netz genutzt werden kann. Selbstverständlich hat jeder Arbeitsplatz einen Internetzugang, der die Kinder und Jugendlichen durch einen Webfilter vor unerwünschten und unerlaubten Seiten schützt. Wer lieber mit seinem eigenen Gerät in der Schule arbeitet, kann dies gern tun und, nach Eingabe des Netzwerkschlüssels, unser W-LAN nutzen ("bring your own device"). Für die Lehrkräfte gibt es zusätzlich im Lehrerzimmer und der Lehrerbibliothek weitere Arbeitsplätze.

Zentralrechner

Ein zentraler Zugangsserver stellt die Verbindung zum Internet her, kontrolliert mit Hilfe eines Webfilters (13 standardisierte Stufen, die alle Lehrer für die verschiedenen Räume getrennt einstellen können) den Internetzugriff und schützt über eine Firewall das Schulnetz vor unerwünschten Zugriffen von außen.
Der Hauptserver organisiert die automatisierten Arbeitsplatz-Installationen, kontrolliert die Anmeldung eines Nutzers im Netz, speichert dessen Profil sowie dessen Daten und realisiert alle Zugriffs- und Kontrollmöglichkeiten mit dem School@dmin-Programm. Zudem speichert er jede Nacht alle Daten auf externen Festplatten und gewährleistet seine Betriebssicherheit ist durch ein Mehrfach-Festplattensystem.

Durch dieses vielseitige und umfangreiche Netz gibt es für alle am Schulleben Beteiligten praktisch überall und jederzeit die Möglichkeit ein passendes Angebot zu finden, so dass sich die Arbeit mit neuen Medien hervorragend in die pädagogische sowie fachliche Arbeit integrieren lässt.

IKG- und Medienkonzept

Informations- und Kommunikationstechnologische Grundbildung / IT-Medienkonzept

"Es kann nur dann ein echtes Informationszeitalter geben, wenn jeder Zugang zu den Daten hat, so wie heute praktisch jeder einen Fernseher und ein Telefon hat", so sieht es Oracle-Chef Larry Ellison (Zitat von der Fa. BGS übernommen). Seit 1984 wird am Gymnasium Goch die moderne Mikroprozessortechnologie genutzt: zunächst auf Homecomputern und PCs im Informatikunterricht, seit 1990 mit der Informationstechnologischen Grundbildung im Fachunterricht (Einsatz von Fachprogrammen in Mathematik, Biologie, Informatik, Politik, etc.), seit 1995 mit schulischen Computernetzen und standardisierten Workstations, seit 1998 mit individualisierten Zugängen für alle Schüler der Schule (incl. schulischer eMail-Adressen) sowie dem Einsatz des Internets und zuletzt seit 2007 mit dem modernen Lernmanagementsystem moodle. 

Das Konzept zur Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung am Gymnasium Goch (IKG) wurde seit 1990 ständig überarbeitet und den neuen Bedingungen angepasst. In der Klasse 5 erfolgt die Einführung in das Schulnetz: die Benutzung des persönlichen Zugangs sowie die Anwendung von Fachprogrammen z.B. in Mathematik, Englisch und Biologie auf den Workstations der Schule sowie speziellen Netbooks für die Erprobungsstufe. Darüber hinaus erfolgt eine Anleitung zur Benutzung des schulischen eMail-Systems sowie die Aufklärung über Netiquette (Verhaltensregeln) und Gefahren im Internet. Besonders wichtig ist hierbei die Information über die Möglichkeiten und Gefahren, die sich in Chatrooms und Social Networks ergeben (bis hin zum cybermobbing). Die Benutzung des Lernmanagementsystems MOODLE wird fächerspezifisch für konkrete Klassenprojekte ab Klasse 5 erlernt: zunächst die Möglichkeit der Nutzung als Informationsquelle und später als Präsentations- und Austauschplattform und Organisationsmedium für Projekte.

Die IKG ist damit ein wesentlicher Bestandteil des Medienkonzepts am Städtischen Gymnasium Goch.  ...mehr hier

Fachraumkonzept und flexible Medienecken sowie viele Präsentationseinheiten
Das Gymnasium in Goch verfolgt nicht das Konzept "Medienecken in alle Klassenräume", da dies von der unterrichtlichen Praxis zu weit abweicht: denn genauso wenig, wie man in jedem Klassenraum ein Telefon, einen Cassettenrecorder, eine Bibliothek oder einen Fernseher braucht, benötigt man für jede Klasse eine Medienecke! Am Gymnasium Goch haben wir dem Ausbau der zentralen Computerräume NT1 (17 Plätze) und NT2 (13 Plätze), der öffentlich zugängigen Medienecken (14 Plätze in Cafeteria und Aufenthaltsraum der Oberstufe und 5 Plätze im Selbstlernzentrum), sowie der Entwicklung kabelloser flexibler Zugangsmöglichkeiten (Netbooks, Tablets, öffentliches WLAN zur Nutzung eigener Geräte) sowie Präsentationseinheiten (Rechner mit Beamern oder Smartboards) den Vorrang gegeben.
Flexible Medienecken (über Notebooks, Netbooks und Tablets mit WLAN) können dann eine Klasse / einen Kurs bereichern, wenn es nötig ist – und das ist es bei weitem nicht permanent in jedem Fach oder jeder Klasse. Viel wichtiger für die Praxisschulung ist es eher, für jeden Schüler bei Bedarf einen Rechner bieten zu können: dies ist bei uns möglich, da die beiden Computerräume auch als Block im moodle-Raumbuchungssystem gebucht werden können. Dies ist vor allem in Einführungsphasen dringend nötig, da ein Schüler nur durch eigenes „Tun" am Rechner lernt. Die NT-Räume sollen also als Werkstatt genutzt werden.
Arbeit mit den Medien muss zeitökonomisch sein: zu groß ist die Gefahr, dass sehr viel Zeit für periphere Arbeiten (Texteingabe, Layouten) statt für eigentliche Bildungsziele (Analysefähigkeit, Abstraktions- und Strukturierungskompetenz, Transferfähigkeit, Problemlösungskompetenz) aufgewendet wird. Daher muss der Einsatz der Medien wohl dosiert werden: Die Praxisphasen (am Gerät) nehmen selbst im Informatikunterricht maximal 1/3 der Unterrichtszeit in Anspruch - mehr als die Hälfte der Zeit wird für Planungen, Einführungen und Ergebnisanalysen verwendet. Zudem können einige zeitintensivere Geräte-Phasen in den Bereich der Hausaufgaben verlegt werden: z.B. das Digitalisieren von Texten und Bildern oder die unstrukturierte Suche nach Quellen. Für die häufig vorkommenden Besprechungen wurden daher viele Projektionsmöglichkeiten geschaffen, die eingesetzt werden, wenn etwa bei Einführungsstunden Aktionen am Rechner vorgemacht werden oder wenn Ergebnisse von Projekten, Hausaufgaben oder Referaten sowie naturwissenschaftliche Medien präsentiert werden.

Freie und spontane Nutzung
Um über die „Werkstattphasen“ und „Präsentationsphasen“ hinaus aber auch eine spontane Nutzung von Schulnetz und Internet zu ermöglichen, wurden an möglichst vielen Stellen des Schulgebäudes zusätzliche Zugangsmöglichkeiten geschaffen so z.B. in Bibliothek/ Lehrerzimmer, Selbstlernzentrum und Funktionsräumen (Kunst, alle naturwissenschaftlichen Fachräume sowie in drei Räumen der Oberstufe), aber auch in Bereichen, die frei für Schüler zugänglich sind ! Die Einrichtung der Rechner in den Aufenthaltsräumen der Schüler ab 1998 war ein voller Erfolg. In den Pausen sind die Cafeteria-Rechner ständig umlagert: hier stehen ein (kontrollierter) Internetzugriff, alle Office-Funktionen sowie auch die Fachprogramme zur Verfügung. Seit 2007 verbessern zudem mobile Medienecken (Netbook-Wagen, Tablets und Notebooks) die Möglichkeiten für Projekt- oder Freiarbeiten außerhalb der NT. 

Das parallel zum Schul-WLAN eingerichtete freie WLAN ermöglicht vor allem Oberstufenschülern und Kollegen, mit eigenen Geräten das Internet und damit z.B. moodle zu nutzen.

Die Einrichtung der Neuen Technologien am Gymnasium Goch ist beispielgebend für die ganze Region, da hier langjährige Netzerfahrung und ein herausragendes Engagement von Schülern und Lehrern eine einfache, gesicherte und strukturierte Umgebung hervorgebracht haben, die seit 2005 vom KRZN professionell weiterentwickelt und administriert wird.

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