In der Klasse 8 steht standardmäßig „Kräftezerlegung“ auf dem Lehrplan für das Fach Physik. Was sich vielleicht sehr theoretisch anhört, wurde für die 29, mit Heißklebepistolen bewaffneten, Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b alles andere als trocken.

Ihre Aufgabe bestand darin eine Brücke zu bauen, die einen Vorsprung von knapp 60cm überbrückt. Einziges Problem: Zur Verfügung standen ihnen nur eine Packung Makkaroni und Heißkleber. 

Nach der Unterrichtsreihe zur Kräftezerlegung, einer Runde Bridge Builder und einer Planungs- und Konstruktionsstunde machten sich die Junior-Ingenieurinnnen und Ingenieure an die Arbeit und staunten schließlich nicht schlecht, als sie sahen, wie viel ihre Konstruktionen dann tatsächlich gehalten haben. So war es auch zu verschmerzen, dass die mit Mühe und Heißkleber erstellten Brücken letztlich doch unter Geknirsche und Geknacke (teilweise sehr spektakulär) nachgeben mussten.

Nudelbrücke1Die stabilste Brücke bauten Robin Broeckmann, Max Jürgens, Tobias Thomas und Elias Tönnißen. Erst beim 16. kg-Gewicht gab sie auf und zersprang in hunderte Einzelteile!

 Nudelbrücke2

Kaum weniger stabil war die Brücke von Clara Guntlisbergen, Saskia Pollmann und Ida Riße, die einer Belastung von 14kg stand hielt.

Nudelbrücke3Die Brücke mit dem besten Verhältnis von Eigengewicht zu getragenem Gewicht stammt von Mareike Hendricks, Steffen Pouwels, Lennart Sakowitz und Anna Schopmans. Ihre Brücke trug mit 297g Nudeln und Kleber satte 13,6kg. Das ist rund das 46fache (!) ihres eigenen Gewichts!

Ein kleiner Tipp an alle, die sich jetzt gleich im Brückenbau versuchen wollen: (stabile) Dreiecke sind wirklich Gold wert :-).

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