Das sich stets verändernde Selbst- und Weltverständnis, die rasante technische Entwicklung und die sich verschiebenden Wertestrukturen in der globalisierten Gesellschaft sind in besonderer Weise verantwortlich für das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Fach Philosophie, das sich nicht zuletzt aus den o.g. Gründen als notwendiges Fach im Fächerkanon der Sekundarstufe II in NRW ausweisen und etablieren konnte.
Die Notwendigkeit, sich in dieser Situation als Ego zu bestimmen und sich als Ich-Identität ausdifferenzieren zu können, das „Ich“ zwischen Selbstkritik und Ichstärke immer wieder neu zu konstituieren, um dabei auch das Reflexionsniveau zu optimieren (sapere aude), ist hinsichtlich des pädagogischen Stellenwertes ebenso bedeutsam wie die auf Kommunikation ausgerichtete Dialogphilosophie im Sinne des transzendentalen Diskurses, die die Schülerinnen und Schüler dazu anhält, Toleranz zu üben, eigene, vielleicht dogmatische Positionen zu relativieren und philosophische Gedankengänge argumentativ auf Stimmigkeit zu überprüfen.
Der zwischen Rehfus und Martens angesiedelte philosophiedidaktische Standpunkt erlaubt und ermöglicht die Förderung und Gestaltung verschiedenster Kompetenzen, sei es in Form von problemorientierten Erörterungen, diskussionsorientierten Bewertungen und Beurteilungen oder sei es als Übung im Schreiben von Essays mit philosophischen Fragestellungen (z.B. als Vorbereitung für die Klausuren), die die Anwendung fachlicher Kenntnisse (z.B. Fachterminologie) üben und vertiefen können.
Die jahrgangsstufenabhängige Thematik ist mitsamt der Vielfalt der allgemeinen und fachspezifischen Kompetenzen im schulinternen Lehrplan Philosophie hinterlegt.

Kollegenliste

FR: Frau Friedrich (D, Pl)
JS: Herr T. Janßen (Pl, Mu)
LI: Frau Link (M, Pl)

Referendarinnen und Referendare
KB: Herr Klemann (D, Pl)

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